Hans Wundersam – Ein Wintermärchen

Wahrscheinlich in der ersten Hälfte der 1910er Jahre erschien im Alfred Hahn’s Verlag aus Leipzig das Buch Hans Wundersam – Ein Wintermärchen.

Hans Wundersam – Ein Wintermärchen | 13.—15. Auflage (61.—72. Tausend) | vor 1934

Die Verse von ⇒ Adolf Holst () wurden von ⇒ Ernst Kutzer () illustriert.
Über die Zusammenarbeit von Holst und Kutzer:

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Ganz besonders prägend für diese Phase seiner künstlerischen Laufbahn ist die Bekanntschaft mit Adolf Holst, die schon 1913 mit dem ersten gemeinsamen Buch begonnen hatte. Holst war zu dieser Zeit bereits als Verfasser von Gedichten für Kinder und lustiger Verse für Bilderbücher bekannt. Zusammen mit Ernst Kutzer bildete sich nun ein kongeniales Team, das über Jahrzehnte immer wieder neue Werke mit einprägsamen Versen und Bildern veröffentlicht. Die beiden regen sich gegenseitig an mit ihren Ideen, mal bilden Holsts Verse der Ursprung, mal Kutzers Bildgeschichten, nur für Kenner daran ersichtlich, wessen Name an erster Stelle auf den Büchern genannt wird. Für die jungen Leser sind sie ohnehin immer eine untrennbare inhaltliche Einheit. In dieser Zeit schaffen die beiden Künstler Klassiker der Kinderliteratur wie: Hans Wundersam, Der Weihnachtsstern, Hans Quack, Das goldene Tor, Fips der Ausreißer.
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Quelle: Wikipedia (), Version vom 25.10.2018

Das Märchen Hans Wundersam

Hans Wundersam wandert durch den Winter und trifft ein Engel der nicht mehr nach Hause kann, weil ihm ein Flügel steif gefroren ist. Hans hilft dem Engel und dieser nimmt ihn mit ins Himmelreich. Dort trffen sie den Nikolaus und Hans darf sich zur Belohnung etwas aus dem Spielzeug-Wundersaal aussuchen. Er entscheidet sich für eine Puppe, die im Himmel natürlich lebendig ist. Sie heiraten und kehren zur Erde zurück.

Die Auflagen

Das Buch wird bis heute immer wieder neu aufgelegt. Die erste Auflage hatte eine Druckauflage von 6.000 Exemplaren. Das mir vorliegende Exemplar stammt aus der 13.—15. Auflage  (61.—72. Tausend) und trägt eine Widmung zu Weihnachten 1933. Auf dem Titel steht die Verlagsnummer 38.

Das Buch hat das Format 30 x 22,5 cm und einen Umfang von 24 Seiten. Bei späteren Auflagen wurde die Typo auf der Titelgestaltung und im Buch geändert, sowie das Format leicht verändert.

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